Axicon the barcode experts

Die Barcode-Spezialisten

Axicon 12900 Prüfgerät

Für direkt markierte Teile (DPM)

flexible Höhe

 

Der Axicon 12900 wurde speziell für die Überprüfung von direkt markierten Teilen entwickelt, die mit herkömmlichen DPM-Prüfgeräten nur sehr schwer zu lesen sind. Der Verifier kann bis zu einer Höhe von 150mm über seiner Grundplatte stufenlos verstellt werden. Symbole, aufgebracht in Vertiefungen oder auf Komponenten, können so leichter erfasst werden.

 

Die Höhenverstellung des Verifiers erfolgt über eine manuell zu bedienende Handkurbel. Um sicherzustellen, dass sich das Bild korrekt im Fokus befinded, nutzt die Software ein laserbasiertes Abstandsmesssystem. Das Prüfsystem kann  DataMatrix, GS1 DataMatrix, QR Code und GS1 QR Code zwei-dimensionale Symbole lesen. Die kleinste Auflösung (x-Dimension) beträgt 0.150 mm (6 mil). 5 verschiedene Beleuchtungsoptionen stehen zur Verfügung durch die es ermöglicht wird, in Übereinstimmung gemäß der  ISO/IEC 15415 und „AIM DPM Quality Guideline“(ISO/IEC TR 29158) zu prüfen. Der Axicon 12900 erlaubt es den jeweilig für die spezielle Anwendung notwendigen Beleuchtungswinkel auf 30º, 45º, oder 90º zu setzen.

 

Die Größe des Lesefeldes beträgt 34 mm x 25.5 mm. Das Prüfgerät eignet sich auch zur Prüfung von linearen Barcodes nach ISO/IEC 15416, vorausgesetzt diese sind inklusive Ruhezonen nicht breiter als 34mm

Axicon 12800 Prüfgerät

Für direkt markierte Teile (DPM)

Axicon 12800

Axicon 12800 Sales Sheet

Axicon 12800 / 12900

user guide

Axicon 12900 Sales Sheet

Anwendungen

 

Der Axicon 12800 wurde speziell für das Prüfen von DPM-Codierungen entwickelt, inklusive Data Matrix, GS1 DataMatrix, QR Code und GS1 QR Code 2D-Symbolen, entweder mit Laser graviert oder genadelt. Die kleinste Auflösung (x-Dimension) beträgt 0.150 mm (6 mil). Das Gerät verfügt über neun verschiedene Beleuchtungsoptionen durch die es ermöglicht wird, in Übereinstimmung gemäß der  ISO/IEC 15415 und „AIM DPM Quality Guideline“(ISO/IEC TR 29158) zu prüfen. Der Axicon 12800 erlaubt es den jeweilig für die spezielle Anwendung notwendigen Beleuchtungswinkel auf 30º, 45º, oder 90º zu setzen. Bei der 30º-Grad Einstellung kann zwischen 4- oder 2-seitiger Beleuchtung gewählt werden um den Effekt spiegelnder Oberflächen zu minimalisieren. Die Größe des Lesefeldes beträgt 34 mm x 25.5 mm. Das Prüfgerät eignet sich auch zur Prüfung von linearen Barcodes nach ISO/IEC 15416, vorausgesetzt diese sind inklusive Ruhezonen nicht breiter als 34 mm.

 

Funktionalität & Merkmale

 

Voll konform mit ISO/IEC 15426-1 und 15426-2, den Verifier Konformitätsstandards. Ebenfalls völlig konform mit der ISO/IEC 15415 und 15416, den Spezifikationen für die Qualität gedruckter Codes. Bereit gestellt werden auch die benötigten Dateien zur Erfüllung der „USA CFR 21 part 11“  Vorschriften.

 

Hardware

 

2D-Barcode Prüfgerät mit CCD-Kamerasensor. Wählbare Blendeneinstellung passend zum Anwendungsstandard. Beleuchtung mit 660nm Wellenlänge

12800 direct part mark barcode verifier

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DPM: Teile direkt markieren und überprüfen

 

Teile direkt zu markieren, bedeutet in der Barcode-Welt einen völlig anderen Ansatz in der Produktion, der Überprüfung und dem Erfassen dieser Symbole. Meistens werden  die variablen Barcodedaten mit Hilfe konventioneller Druckmethoden oder Etikettendruckern auf ein bestimmtes Medium, z.B. Etiketten, Paper, Folie, gedruckt. Bei dieser traditionellen Herstellung von Barcodes kann der Nutzer die Farbe der zu druckenden Balken und des verwendeten Druckmediums -dem Hintergrund- so auswählen, dass die Balken möglichst dunkel auf einem hellen Hintergrund erscheinen.

 

Die direkte Teilekennzeichnung funktioniert anders, es gibt dabei keinen konventionellen Druckprozess bei dem Farbe verwendet wird. Das Druckbild wird auf  andere Weise erstellt. „DPM“ steht für die Industrie als Stichwort für die Kennzeichnung von kleinen Teilen und Komponenten mit eindeutigen Identifikationscodes um jederzeit die Rückverfolgbarkeit im Rahmen eines Sicherungssystems sicher zu stellen. Beispiele sind kleine medizinische Geräte, chirurgische Instrumente oder anderer Komponenten, die meist metallisch sind und in ihrer Verwendung durch eine Markierung nicht beeinträchtigt werden dürfen ( Fahrzeuge, Computer, Maschinen).

 

Für die direkte Teilmarkierung gibt es zwei häufig verwendete Techniken. Das Erste ist das „Dot peen“-Verfahren (Nadelprägung), wobei in die zu kennzeichnende Oberfläche kleine konische Markierungen „eingenadelt“ werden. Durch eine Hartmetall- oder Diamantspitze, die elektromechanisch auf die Oberfläche des zu markierenden Teils geschlagen wird, entsteht so das gewünschte Muster. Die Kombination dieser Punkte kann Ziffern, Text oder 2D-Barcodes wie Data Matrix, QR Code, GS1 DataMatrix oder GS1 QR Codes erzeugen. Durch die Verwendung dieser Prägenadeln entsteht ein Druckbild, bei dem die einzelnen „Druckpunkte“ getrennt voneinander bleiben und so das gesamte Bild nicht vergleichbar mit dem eines herkömmlich gedruckten Barcodes ist. Die Punkte unterbrechen die glatte Oberfläche des Materials, dieses matt erscheinende Muster ergibt dann einen Barcode, der das Lesen und auch Verifizieren gegen den glänzenden Hintergrund komplizierter macht.

 

Das zweite Verfahren, bei dem mit einem fokussierten Laserstrahl Markierungen auf Metall oder Kunststoffteile ohne Rücksicht auf deren Härte oder Oberflächenbeschaffenheit  aufgebracht wird, nennt sich “Laser etching” (Laserätzung). Die vom Laser zur Verfügung gestellte Energie verändert die Oberfläche des Materials unter dem Fokuspunkt. Es können dabei sehr kleine Durchmesser von z.B. 30µ erzielt werden. Als Folge einer chemischen oder molekularen Veränderung kann die Oberfläche so markiert werden. Der für die Markierung wichtige Farbumschlag  wird dabei z.B. durch Verkohlung oder Oxidation erreicht. Der Laser kann genauer gesteuert werden als ein Nadelpräger, das Bild wird nicht aus einzelnen getrennten Punkten gebildet. Die Bilder, erzeugt durch einen Laser, können im Ganzen auch kontrastärmer als konventionell erzeugte Markierungen sein, sind aber bei der Erfassung nicht so ungewöhnlich.

Herkömmliche Barcode-Lesesysteme, inklusive Imager für 2D-Codes, und konventionelle Prüfsysteme ( die dazu bestimmt sind wie Barcodescanner zu arbeiten) werden Schwierigkeiten beim Lesen der meisten direkt markierten Symbolen haben. Der Grund dafür liegt im unzureichenden Kontrast zwischen den erstellten Strichen und dem Hintergrund des Symbols.

 

Das hat dazu geführt, dass sowohl bei Lese- als auch bei Prüfsystemen das für das Lesen benötigte Licht in einem flacheren Winkel auf die Oberfläche gerichtet werden muss um den Kontrast zwischen Markierung und Hintergrund zu erhöhen und den eigentlichen Lesevorgang einfacher zu gestalten. Als Konsequenz daraus nutzen DPM Prüfsysteme eine Technik, die am besten geeignete Beleuchtungsoption für die jeweilige Anwendung auszuwählen. Die möglichen Optionen: Licht mit einem Winkel von 30°, 45° oder 90°, von allen vier Seiten oder auch nur von zwei Seiten. Es geht dabei  dann nicht mehr um dieselbe Technik, standartisiert durch ISO/IEC 15415 für die Qualitätsprüfung von kontrastreichen 2D-Codierungen. Ein neuer Ansatz, entwickelt durch die AIM und um die Kontinuität bei der Qualitätsüberprüfung von DPM Codes zu gewährleisten wurde von der ISO/IEC übernommen als „Technischer Report“ und ist bekannt als ISO/IEC TR 29158 – DPM Quality Guideline.

 

Prüfsysteme, eingesetzt für das Überprüfen der Qualität von direkt markierten Symbolen, müssen daher beiden Vorschriften, ISO/IEC 15415 und ISO/IEC TR 29158, entsprechen um einheitliche und stabile Resultate erzielen zu können.

© Axicon Auto ID 2001-2017